Warum Remote-CAD/BIM?

Die Baubranche digitalisiert sich im rasanten Tempo. Remote-CAD- und BIM-Dienstleistungen bieten Flexibilität, Kostenersparnis und Zugang zu internationalem Fachpersonal. Aber wie funktioniert das genau – und warum ist es eine kluge Wahl für Ihr Unternehmen? In diesem Blog erklären wir es.

Warum Remote-CAD/BIM?

Warum ein Remote-BIM-Team weniger riskant ist, als es klingt

Die Baubranche gilt als traditionell und wenig innovativ. Auch wenn dieses Bild zum Teil auf Vorurteilen beruht, bleibt die Tatsache bestehen, dass Architekten und Bauunternehmen risikoscheu sind. Und das ist nachvollziehbar. Kleine Fehler in der Planung oder Ausführung können große Folgen haben – und ein einziger Fehltritt kann für Architekten oder Bauleiter fatale Konsequenzen haben. Experimente sind daher riskant. Wie logisch erscheint es da, mit einem internationalen Remote-Team zu arbeiten …

Und doch ist dieser Schritt weniger gewagt, als er scheint. Als Partner der ersten Stunde standen wir vor der Herausforderung, gute BIM-Modellierer zu finden – und zu binden –, die uns bei der Bearbeitung einer wachsenden Anzahl von Projekten unterstützen konnten.
Als sich dies auf dem niederländischen Arbeitsmarkt nahezu unmöglich erwies, begannen wir zu analysieren, wie unsere Projekte entstehen und wie die Kommunikation innerhalb dieser Projekte abläuft.

Probleme, auf die wir gestoßen sind

Dabei stießen wir in unserer Praxis auf eine Reihe bekannter Probleme, wie zum Beispiel:

  • BIM-Modellierung ist anspruchsvolle und präzise Arbeit, deren Bedeutung oft unterschätzt wird. Das macht den Beruf bei niederländischen Fachkräften leider weniger beliebt.

  • Berufseinsteiger sehen die Position des Modellierers häufig als ersten Karriereschritt – und sind daher schwer dauerhaft an ein Unternehmen zu binden. Mit ihrem Weggang geht oft auch wertvolles Wissen verloren.

  • Die Modellierarbeit nimmt oft mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Dadurch geraten Zeichenabteilungen unter Druck. Projektinformationen bleiben dann häufig im Kopf des Projektleiters statt im Modell. Kommt es zu Problemen im Projekt, wird der Projektleiter zum Engpass.

  • Unternehmen experimentieren mit dem Outsourcing von scheinbar einfachem – vermeintlich „fool proof“ – Zeichenarbeit, vor allem nach Indien (Offshoring). Das führt zu großen Herausforderungen durch Zeitverschiebungen, Qualitätskontrolle, Sicherung geistigen Eigentums und kulturelle Unterschiede in der Kommunikation.

Wir sahen auch Chancen:

Wir sahen auch Chancen:

  • Viel Kommunikation mit Kunden und Partnern läuft über E-Mail und Teams

  • Projekte bestehen immer häufiger aus internationalen Teams – die Arbeitssprache ist daher Englisch

  • Englischsprachige Kolleginnen und Kollegen in unserem Büro gewöhnen sich überraschend schnell an niederländische Fachbegriffe und Vorschriften

  • Im IT-Bereich ist Remote-Dienstleistung bereits Standard. Große Unternehmen haben eigene Offshoring-Anbieter, z. B. in Indien, die direkt unter ihrem Management arbeiten

  • Diese IT-Unternehmen setzen zunehmend auf europäische Remote-Dienstleister (Nearshoring), um die Kommunikation und Qualitätssicherung zu vereinfachen

  • Als sich herausstellte, dass Novi Sad bereits ein Zentrum für IT-Dienstleistungen an niederländische Kunden war, fiel die Entscheidung leicht, dort ein Unternehmen für Remote-Dienstleistungen im Bereich CAD und BIM zu gründen

Ein Unternehmen in Serbien lässt sich problemlos unter niederländische Leitung stellen – so behalten wir Kommunikation und Qualitätssicherung selbst in der Hand. Außerdem sind wir in Serbien wortwörtlich nah an unseren Kunden – unsere Mitarbeitenden können bei Bedarf schon am nächsten Arbeitstag bei ihnen am Tisch sitze. Und das alles bei gleichzeitiger Wahrung der Vorteile von Offshoring. Eine solide Basis für eine gute Zusammenarbeit!

Interesse? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und entdecken Sie, wer wir sind, was uns antreibt und warum sich immer mehr Unternehmen für unsere Expertise entscheiden.